analoge Leica M Kameras

Leica MP, MP2

Leica MP 1956–1957, 450 Stück

Die Grundlage der Leica MP war die M3. Die MP war speziell für den Betrieb mit dem Leicavit Schnellaufzug konstruiert worden und eigentlich nur für den Profimarkt gedacht. Die Kamera war jedoch eine Fehlentwicklung, da die Profis nicht auf den 35mm Leuchtrahmen verzichten wollten, der bei der M3 & MP fehlte. Die Leica MP ist heute ein sehr gesuchtes Sammlerstück, da sie in sehr gut erhaltenem Zustand kaum mehr zu bekommen ist.


Leica MP2 1958-1959 – 28 Stück

Es gab von der M2 auch eine Profiversion, die sich MP2 nannte. Es wurden insgesamt weniger als 30 Modelle gebaut. 21 Stück in verchromter Ausführung und 6 Stück in schwarz lackiert. Die MP2 war eigentlich eine Serie von Musterkameras die nicht kommerziell gedacht war. Der elektrische Leitz Motor wurde an der Unterseite anstatt des Bodendeckels angesetzt und schaffte 3,5 Fotos/Sekunde.

Info von Leica Wiki: Die MP2 zählt zu den seltensten und auf dem Sammlermarkt von heute wertvollsten Leicas der M-Serie. Etwa 15 Kameras sind heute weltweit bekannt, wovon in etwa die Hälfte davon komplett mit dem originalen MP2-Elektromotor erhalten ist. Die von der Ernst Leitz Wetzlar GmbH (heute Leica Camera AG) veröffentlichte „Liste der Kamera-Seriennummern“ weist einen in Fachkreisen allgemein bekannten Redaktionsfehler auf, wonach die erste Serie der MP2 nicht ab der Nr. 935501, sondern bereits ab 935001 begann. Es wird daher in der Literatur bis heute teilweise die Zahl von 527 MP2-Kameras genannt. Tatsächlich handelt es bei den Kameras Nr. 935001 bis 935500 um reguläre M2.

1956-1959 ca. 28Stück M2P, Serien# 935507 – 935512; Verschlusszeiten: 1-1/1000+B, 1/50 X; kein belichtungsmesser, Suchervergrößerung in 0.58, 0.72, 0.85; Gewicht 600Gramm, Größe in mm 80x138x38.